| Marco Polos Reisen |
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"Piu bella maschera 2009" ! Etwa vor zwei Jahren besuchte ich mir bekannte Kostümfans, die wir 2005 im Carnevale auf den Stufen der Fenice kennengelernt haben. Wir gingen in ihrer Heimatstadt in einen Lagerverkauf eines guten Stoffherstellers und fanden einen tollen Stoff. Und wir hatten Glück, es gab noch zwei Ballen und der Meter kostete nur 1 sagenhaften Euro. Wir sprudelten sofort mit Ideen über, was man tolles aus dem Stöffchen machen könnte. Und da wir seit wir uns kennen darüber gesprochen haben, einmal zusammen ein Gruppenkostüm zu machen, einigten wir uns, diesen Stoff als Basis und Thema zu nehmen und dann verschiedene Kostüme zu machen und dann zu kombinieren. Jeder sollte sich austoben dürfen und trotzdem sollten wir was gemeinsam machen können. Wir beiden Kostümfuzzis lieben asiatische Designs und Dekosachen. Deshalb sollte es eben asiatisch sein, aber nicht festgelegt auf China oder Japan. Quasi ein Querschnitt durch ganz Asien. In unseren Kostümen finden sich Dekosachen aus Japan, China, Thailand, Malaysia etc. Mein Freund Aaron aus Malaysia brachte bei seinem Aufenthalt im letzten Oktober auch alles mögliche Gebamsel mit, was ich eingearbeitet habe. Und welcher Titel eines asia-venezianisch gekreuzten Kostüms passt besser als: Marco Polos Reisen? Der berühmte Venezianer machte Asien hier schließlich erst richtig bekannt. Hier übrigens noch mal ein Dankeschön an unseren Fotografenfreund Thomas, von dem die Idee des Namens für die Gruppe stammt. Oh, Produktionsnotizen: Die Perücke war mal wieder aus Haaren aus dem Afroshop um ein Drahtgestell geflochten. Die Geisha auf Tobis Kopf vom, naja, Ihr wisst schon - Flohmarkt. Sie lächelte mich an und ich musste sie mitnehmen, ohne zu wissen, wofür. Und dann landete sie aus meinem auf Tobis Kopf :-) Die goldenen Drachenwappen hab ich natürlich auch vom Flohmarkt. Weil ich mehr Wappen in anderen Größen brauchte, habe ich Walter, meinen Kopiergott gebeten, mir verschiedene Größen auf Stoff zu drucken. Der Drachen auf Tobis Gehstock lag auch auf dem Flohmarkt rum. An eine Platte geschraubt als Wandeko. Etwas abgeschrubbelt, aber auf dem Gehstock macht er sich doch ganz gut. Ach, und mein Top ist ein echter Seiden-Kurz-Kimono, gefunden, jaaaaa, in einer alten Fabrikhalle in Hamburg, an einem Samstagmorgen, während meine Tochter und mein Mann noch schliefen und ich „Happy hour” hatte. Meine Freundin Dani wollte das Kostüm auch noch einmal tragen. Da ihr Kopf aber nicht in die Perücke passte, improvisierten wir schnell was mit einem Fächer. Auch schön, oder? Fotos im Internet:
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